Gespeichert unter: > Leben, Gedankensammlung | Schlagworte: Blume, Gedicht, Herz, Kind, schwarz, selbstgeschrieben, Stille, Wasser, Weltgeheimnis, Zaubersee

Hi,
heute möchste ich ein von mir geschriebenes Gedicht vorstellen. Es ist sicher ziemlicher Murks, da es irgendwann in einer kurzen Schul-Pause im meinem Kopf gespukt hat und ich es einfach schnell aufgekrizelt habe, aber macht euch am besten selbst ein Bild davon:
Die tiefe Stille schlummert stumm,
dreht sich im Zaubersee herum.
Keiner hat sie je gehört,
durch nichts ward ihre Ruh gestört.Da kam ein Kind am warmen Tag,
ein trockne Blum im Grase lag;
das Kindlein wollt ihr Leben schenken,
tat es im schwarzen See tränken.An der Still die Blume rührte,
zu der Katastrophe führte,
da des armen Mädchens Hand
wurd aus lieber Hilf verdammt.Den Zauber sah es hell und klar;
das Geheimnis wunderbar.
Die ruhige Still ertrug es nicht,
das kleine Herz daran zerbricht.
So, das wars, Nicht besonders poetisch… aber vielleicht hat es euch ja trotz meiner Begabungslosigkeit gefallen…
LG und bis zum nächsten mal: Age
Gespeichert unter: > Musik, Gedankensammlung | Schlagworte: übersetzung, final destination, songtext, within temptation

1.
Ich bin meinem Ende entkommen,
aber es kommt wieder auf mich zu.
An jeder Ecke kann ich es fühlen, es wartet auf mich.
Nur einen Moment, nur eine Unaufmerksamkeit,
Ich kann so leicht abrutschen,
und ich bin für immer verloren.
Ich suche,
ich kämpfe um einen Ausweg.
Um es [das Ende] abzuwenden.
Refrain:
Es wartet, es versucht es immer wieder
Ich kann die Hände des Schicksals fühlen,
Sie würgen mich.
Sag mir, was ich der Grund für all dies?
Ist es alles nur in meinem Kopf?
Ich halte es nicht mehr aus.
2.
Überall um mich herum sehe ich Gefahren.
Sie kommen immer näher.
Jeder Sekunde kann ich es hören -
ihr Atmen.
Ich kann die Furcht in mir nicht ertragen,
denn sie treibt mich in den Wahnsinn
und das wäre mein Ende.
Ich suche,
ich kämpfe um einen Ausweg.
Um es [das Ende] abzuwenden.
Refrain
Es wartet, es versucht es immer wieder
Ich kann die Hände des Schicksals fühlen,
Sie würgen mich.
Sag mir, was ich der Grund für all dies?
Ist es alles nur in meinem Kopf?
Ich halte es nicht mehr aus.
Bridge
Doch nun werde ich mich dem stellen, was auf mich zukommt.
Ich werden meine Angst verscheuchen.
Was auch immer es ist, ich werde es herausfinden müssen.
Refrain
…

Hi,
da nun schon über 2000 Surfer meinen bescheidenen Blog besucht haben, dachte ich, es wäre mal wieder Zeit für eine neue Statistik. Viel Spaß beim Lesen!!
Besuche:
Insgesamt: 2000+
Juli: 270
August: 130
September: 242
Oktober: 230
November: 127
Dezember: 234
Januar: 151
Februar: 108
März: 99
April: 194
Mai: (bis jetzt) 74
Durchschnittlich pro Tag: 6,4
Rekorde:
Meistbesucht: 92 Besucher am 13. Juli
an zweiter Stelle: 36 Besucher am 29. Juli
Am besten besucht:
Artikel: Weihnachtsgrüße und Neujahrswünsche ( 84 )
Songtexte/Übersetzungen: Übersetzung “Our Solemn Hour” ( 228 )
Bild: iPod2blei ( 20 )
Am häufigsten gesucht:
Artikel: Weihnachtsgrüße und Neujahrswünsche ( ca 30 )
Übersetzungen/Songs: sanctus espiritus übersetzung ( ca.80, immer unterschiedliche Suchbegriffe )
Angeklickte Links:
gedankenglas.wordpress.com (32)
Präsentation CyberMentor (http://gedankensammlung.files.wordpress.com/2008/08/prsentationalt.pdf) ( 14 )
CyberMentor.de (neues Design!!) ( 10 )
Aktivster Kommentar-Poster:
Jan (s. Übersetzung “Our solemn Hour”) ( 4 Posts ) Vielen vielen Dank an dich für dein Feedback!
Ihr könnt euch ruhig alle ein Beispiel daran nehmen und auch gründlich kommentieren!!
LG und bis zur nächsten Statistik bzw dem nächsten Post: Age

Hallo!
Könnt ihr das riechen?? Es liegt eindeutig und unverkennbar der süße Duft des Frühlings in der Luft. Er kommt dieses Jahr reichlich spät, aber dafür auch recht rasch.
Jetzt gibt es ganz andere Geräusche, die die Stille des Winters vergessen lassen. Früh morgens wird man von Vogelgezwitscher geweckt, mittags schrein Kinder pausenlos “Hände hoch!!” oder “Ich hab dich!”, begleitet von lautem blong blong, wenn schlechte Fußbälle gegen Mauern gespielt werden.
Und an diesen Tagen, an denen man endlich wieder die Sonne sieht, kein Wölkchen am Himmel ist und das Gras wieder einigermaßen gesund aussieht, fragt man sich doch, wie man es anders nur aushalten konnte. Braucht der Mensch nicht genau dieses Wetter, um die Motivation fürs Leben aufbringen zu können? Wir brauchen Licht und Wärme, um mit der richtigen Einstellung an unsere Aufgaben gehen zu können.
Erst, wenn es wieder wärmer und heller wird merken wir, dass wir das über die Wintermonate ziemlich vermisst haben.
Also: genießt die warmen Tage, der nächste Regen kommt bestimmt!
LG, Age
Gespeichert unter: > Leben, Gedankensammlung | Schlagworte: Amoklauf, Nightwish, The Kinslayer


Hallo,
ich möchte gar nicht viele Worte verlieren zu dem, was heute an einer Realschule quasi “um die Ecke” passiert ist. Nur, dass ich nicht begreife, was einen Menschen so weit drängen kann, Leben aus Wut zu zerstören.
Auch wenn ich weiß, dass es an der ganzen Situation wenig bis gar nichts ändert, hoffe ich, dass die, die in irgendeiner Weise von der Tat betroffen sind… tut mir Leid, mir fallen dazu keine Worte ein, die nicht schon gesagt worden wären. Ganz Deutschland schaut auf Baden-Württemberg und kann trotzdem kaum nachvollziehen, was an diesem Morgen dort passiert ist und was es nun für die Betroffenen bedeutet. Desshalb möchte ich lieber ein Lied für sich sprechen lassen. Es heißt The Kinslayer und ist von Nightwish. Geschrieben wurde es in Gedenken an einen Amoklauf in den USA am 20.4.1999.
For whom the gun tolls
For whom the prey weeps
Bow before a war
Call it religionSome wounds never heal
Some tears never will
Dry for the unkind
Cry for mankindEven the dead cry
- Their only comfort
Kill your friend, I don`t care
Orchid kids, blinded stareNeed to understand
No need to forgive
No truth no sense left to be followed“Facing this unbearable fear like meeting an old friend”
“Time to die, poor mates, You made me what I am!”“In this world of a million religions everyone prays the same way”
“Your praying is in vain It`ll all be over soon”
“Father help me, save me a place by your side!”
“There is no god Our creed is but for ourselves”“Not a hero unless you die Our species eat the wounded ones”
“Drunk with the blood of your victims
I do feel your pity-wanting pain,
Lust for fame, a deadly game”“Run away with your impeccable kin!”
“- Good wombs hath borne bad sons…”
Cursing, God, why?
Falling for every lie
Survivors` guilt
In us forevermore15 candles
Redeemers of this world
Dwell in hypocrisy:
“How were we supposed to know?”4 pink ones
9 blue ones
2 black ones
Gespeichert unter: > Musik, Gedankensammlung | Schlagworte: within temptation, übersetzung, songtext, the cross

Hi,
heute folgt endlich mal eine weitere Übersetzung: “The cross”, also Das Kreuz.
1.
Nichts hat sich geändert, du hast dich immer noch von mir abgewandt.
Du hast deine Hände in Unschuld gewaschen, du machst das alles viel zu rein.
Du lebst diese Lüge immer weiter.
Du willst es einfach nicht sehen, du verleugnest mich.
Ich ertrage das Kreuz, aber du scheinst dich nicht darum zu kümmern.
Sogar Judas wusste, dass er gelogen hat.
Ich frage mich,
warum ich deinen Namen durch meine Tränen hindurch noch immer rufe.
Refrain:
Warum hast du so lange gewartet, mich zu umarmen, mein Lieber?
Dein Schweigen ist so kalt, es leugnet die Wahrheit.
Ich frage mich immer noch,
warum ich deinen Namen rufe, mein Lieber.
2.
Es tut mir Leid, wenn du die nackte Wahrheit nicht ertragen kannst,
Alles, was du siehst ist, wie du gerne sein würdest.
Also lebst du dein Leben immer so weiter.
Erlöse mich von diesem Kreuz, nach all den Jahren!
Rufe meinen Namen und hilf mir mit dieser Last.
Obwohl es viel zu spät kommt.
Ich frage mich,
warum ich deinen Namen durch meine Tränen hindurch noch immer rufe.
Refrain
…
Und ich frage mich… oh ich frage mich, (warum)…
Bridge
Tief in meinem Herzen hoffe ich noch immer,
dass du das alles reinigen kannst, antworte mir doch!
Warum nur, warum?
Refrain
…
Gespeichert unter: > Leben, Gedankensammlung | Schlagworte: Auto, besonderer Tag, Idee, praktisch, unkompliziert, Werbung

…und Worte machen Werbung.
Heute hab ich einen Autoprospekt durchgeblättert, Marke und Modell sollten in diesem Fall keine Rolle spielen
. Dort fand ich folgenden Satz:
wenn praktische und unkomplizierte Ideen ihren Tag zu einem besonderen Tag machen, dann…
… ist das Auto der Marke XY blablabla genau das Richtige für sie. Aha, einen Augenblick, den Satz muss ich nochmal lesen… was sind denn praktische und unkomplizierte Ideen? Also für mich ist eine praktische und unkomplizierte Idee vielleicht eine Wäscheleine, irgendetwas Alltägliches, auf das mal einer vor allen anderen gekommen ist. Nicht so große Dinge wie Computer, der erste Taschenrechner, ja, auch das Auto, das wird ja wohl kaum unkompliziert gewesen sein. Eher ein Kulli , kleine Dinge im Alltag, wie gesagt. Nun ja, aber wenn man das so betrachtet, dann müsste jeder Tag ein besonderer sein, der besondere Tag wird dann schon wieder zum Alltag.
Außerdem kann man diesen Satz sicher für jede Werbung benutzen. Keiner versteht ihn so recht, keiner begreift, warum der Satz jetzt genau auf das Produkt zutrifft, aber jeder versteht, was damit gemeint ist. Aber warum? Ganz einfach: Der Satz besteht im Wesentlichen nur aus den Worten praktisch, unkompliziert, Idee, besonderer Tag, das ist schon der ganze Witz. Unser Gehirn nimmt nur diese Worte wahr, aneinandergereihte positive Eigenschaften. Um es einfach auszudrücken: dieses praktische, einfach zu bedienente Produkt, das einer genialen Idee entsprang, macht jeden Tag einfacher und besonders.
Mit diesen wundervollen Worten verabschiede ich mich jetzt: LG, Age
Gespeichert unter: > Leben, Gedankensammlung | Schlagworte: Entwicklung, Gedanken, Gedankensammlung, Ja, Jein, Nein, Theater, Welt, Woyzeck

Hallo an alle,
vor einigen Tagen war unser Deutsch-Kurs im Theater. Woyzeck, vllt sagt euch der was; wenn nicht: auch nicht schlimm
. Aber genauer will ich gar nicht auf das Stück eingehen sondern eher auf ein Zitat. Es lautet folgendermaßen:
Kommt das Ja vom Nein oder das Nein vom Ja?
Das ist eine echt interessante Frage. In etwa so wie die mit Huhn und Ei, was war zuerst da? Aber wenn man genauer hinschaut, lassen sich hier bessere Argumente finden. Wir fragen: Was war hier zuerst da? Das Ja oder das Nein? Ich persönlich bin der Meinung, dass zuerst das Ja da war, wie sonst hätte die Welt entstehen können? Zuerst war die Zusage, ja, die Welt wird, dann gab es einige weitere Zusagen, wie sonst hätte unsere Welt oder ihre Bevölkerung bis heute durchhalten können? Zuerst also das ganz große Ja, danach auch einige kleinere Neins, die Lebewesen mussten sich schließlich weiterentwickeln, einige sind ausgestorben.
Aber auch heute noch: Meine ganze Umwelt, mein Ich, muss doch immer wieder zuerst Ja sagen. Ja, dieser Muskel bewegt sich und wieder Ja und wieder Ja, bis der Herzmuskel eben mal Nein sagt. Und bis das so weit ist, hat er hoffentlich oft Ja gesagt.
Und noch ein Argument: Ich muss zuerst zu etwas Ja sagen bevor ich dazu Nein sagen kann. Mir muss erst ein Gedanke kommen, den muss ich bejaen, bevor ich ihn verwerfen kann. Ein Ja muss es also immer gehen und ohne das Ja kann es kein Nein geben. Anderrum: ohne das Nein würde es nur das Ja geben, und ohne das Ja kann es kein Nein geben, weil wir gar nicht wären, nichts hätte einmal Ja zu irgendetwas gesagt, dann kann das Nichts auch nicht Nein sagen.
Ein bisschen verzwickt… aber interessant
LG, Age
Morgen, Kinder, wirds was geben…
Ja, so schnell kann das gehen. Schon wieder steht Weihnachten vor der Türe. Ich wünsche desshalb allen ein wunderschönes und friedliches Fest und weitere zwei Tage, an denen ein wenig Ruhe und Entspannung einkehrt, was wir denke ich alle mal gebrauchen können. Und, ein wenig weiter gedacht, wünsche ich allen einen guten Rutsch ins Neue Jahr, dass sich alle eure Wünsche erfüllen mögen, ihr von Krankheit und Leid verschont bleibt und euch nur Schönes widerfahre. Und wenn etwas doch nicht nach eurem Geschmack verlaufen sollte wünsche ich euch jemanden, der an eurer Seite steht, euch Kraft gibt in Tagen, an denen einfach alles schief läuft.
Folgendes Gedicht möchte ich euch mit auf den Weg geben (klicken zum Vergrößern):
Bis demnächst: Ann-Katrin
Anhang: Es folgt die Übersetzung des Gedichts (Eigenarbeit):
Ich habe eine Liste von Menschen, die ich kenne,
alle in einem Buch gesammelt.
Und jedes Jahr zur Weihnachtszeit
werfe ich einen Blick hinein.Und dann merke ich,
dass diese Namen ein Teil sind,
nicht von dem Buch, in dem sie stehen,
sondern meines Herzens.Jeder Name steht für demanden,
der meinen Lebensweg einmal kreuze
und bei diesem Zusammentreffen
wurde er zu einem wertvollen Freund.Wenn du erst ein paar Menschen getroffen hast
können selbst die Jahre die Erinnerung an
ein freundliches Wort oder Gesicht
nicht mehr löschen.Wenn ich also eine Weihnachtskarte verschicke,
die an dich adressiert ist
kommt es daher, dass du auf dieser Liste von Menschen stehst,
bei denen ich in tiefer Schuld stehe.und du bist einer von diesen Menschen
die ich in den vergangenen Jahren traf,
und es soll so sein, dass du einer von diesen bist,
die ich nie vergessen will.Und egal, ob ich dich nun schon
viele Jahre kenne oder nur wenige
auf irgendeine Weise
bist du ein Teil von mir.Dieser also, der Gedanke von Weihnachten,
der immer und ewig weiterlebt,
möge er seinen reichen Segen hinterlassen
in unser aller Herzen.
Gespeichert unter: > Leben, Gedankensammlung | Schlagworte: Bedingung, fühlen, Gefühle, hinreichende, Leben, leben lassen, leben und leben lassen, leer, notwendige, Welt

Hallo,
heute beschäftige ich mich mit dem Thema Gefühle. Wir haben sie überall, in jeder Situation. Oft unbewusst überkommen sie uns. Wir fühlen ständig. Wir schätzen Situationen ein und schon hat uns das entsprechende Gefühl heimgesucht. Manche Gefühle können gar nicht richtig definiert werden, wir können sie umschreiben. Das unheimliche Gefühl spät abends an einer verlassenen U-Bahnstation zum Beispiel. Woher kommt es? Unruhe, Vorahnung. Sie stammen von Erfahrungen, die wir gemacht haben, Erinnerungen aus Berichten, Filmen, Büchern. Aber sind diese Gefühle wirklich der Grundstein des Lebens?
Gehen wir einfach von einer Welt aus, in der wir keine Gefühle haben. Keine Trauer, kein Leid, aber auch keine Freude, keine Liebe. Was würde uns dazu veranlassen, so zu handeln, wie wir dann eben handeln? Wenn ich nichts verspüre, kann ich meine Situation überhaupt nicht einschätzen. Ich weiß überhaupt nicht, ob ich glücklich bin, ich existiere überhaupt nicht. Ich empfinde nichts für einen Mitmenschen. Ist er mein Freund oder mein Feind? Ich kann keine Zuneigung oder Abneigung empfinden.
Was hält mich also an meinem Leben? Wenn ich nichts fühle, dann kann ich auch nicht danach streben, das Gefühl zu verändern. Denn das ganze Leben basiert ja darauf, Gefühle zu erhalten oder zu verändern. Mein Wille ist abhängig von meinen Gefühlen. Sie sind die Treibkraft, der Ansporn, etwas zu tun.
Ich sitze jetzt hier vor meinem Computer. Was hat mich dazu gebracht, mich hier hin zu setzen? Das Gefühl, etwas schreiben zu wollen. Und wie fühle ich mich im Moment? Ganz behaglich, der Ofen ist an, in meinem Zimmer ist es warm und eigentlich geht es mir ganz gut. Ich bin zwar weder enorm glücklich noch sehr unglücklich, aber ich habe trotzdem das Gefühl, dass es mir nicht schlecht geht. Ein sehr unbestimmtes Gefühl, aber ich weiß, dass ich etwas fühle.
Würde ich nichts fühlen, könnte mir alles gleichgültig sein. Meine Umwelt wäre von mir vollkommen abgeschottet und andersherum ich auch von ihr. Was würde mich mit ihr verbinden? Nichts, denn ich empfinde nichts für sie, genauso wie sie nichts für mich empfindet. Absolute Gleichgültigkeit auf beiden Seiten wäre die Folge einer gefühlslosen Welt.
Der letzte Schritt, den man in dieser Überlegung gehen muss ist, ob es die Welt dann überhaupt geben würde. Ohne Triebe, ohne Motivation, entsteht kein neues Leben. Wenn keiner am anderen interessiert ist gibt es auch keine Zukunft. Die Welt wäre sinnlos, leer. Sie würde nicht einmal selbst wahrnehmen, dass es sie überhaupt gibt.
Und somit ist der letzte Schritt vollzogen. Die Schlussfolgerung, auf die man beinahe unweigerlich kommen muss ist also, dass Gefühle eine absolut notwenige Bedingung sind um zu leben und leben zu lassen.
LG, Age
